Älteste Batterie der Welt

Seit dem Jahr 1840 liefert eine kleine Batterie Strom für die Klingel der Oxford Electric Bell. Sie befindet sich in der Universität von Oxford. Ihr Geheimnis: Das weiß niemand so ganz genau…

Die älteste Batterie der Welt befindet sich in der Universität von Oxford (UK, Großbritannien). Seit 180 Jahren versorgt sie die Klingel der Oxford Electric Bell mit Strom. Ein handgeschriebener Beleg soll nachweisen, dass die älteste Batterie bereits seit 1840 Strom liefert. Die Trockenzellen-Batterie schaffte dadurch einen Eintrag im Guinness Buch der Rekorde.

Glaubt man der Oxford University, so hat die elektronische Klingel bereits 10 Milliarden Mal geläutet.

Wie liefert die älteste Batterie der Welt so lange Strom? Forscher wissen auch nicht weiter

Forscher würden gerne wissen, wie die Batterie es geschafft hat solange zu überdauern. Jedoch gestaltet sich das Nachforschen schwierig. Sie befürchten, dass das Öffnen der Batterie ihre Funktionsfähigkeit zunichtemachen könnte.

Bei der ältesten Batterie der Welt handelt es sich um eine Trockenzellen-Batterie. Genauer gesagt um eine sogenannte Zamboniesäule, welche im Jahr 1812 vom italienischen Physiker Giuseppe Zamboni erfunden wurde. Es werden abwechselnd Scheiben aus Silber, Zink, Schwefel und anderen Materialien verwendet, um niedrige elektrische Ströme zu erzeugen.

Woraus genau die Pfähle bestehen, ist nicht mit Sicherheit bekannt. „Aber es ist klar, dass die äußere Beschichtung aus Schwefel besteht, und dieser dichtet die Zellen und den Elektrolyten ab", schrieb AJ Croft, ein ehemaliger Forscher am Clarendon Laboratory im Jahre 1984 in einem Artikel, der die Oxford Bell im European Journal of Physics beschrieb.

Die Glocke wurde nicht unbedingt als Experiment begonnen. Sie wurde von den Londoner Instrumentenbauern Watkin und Hill hergestellt, neben ihr wurde ein handschriftlicher Zettel mit der Aufschrift "set up in 1840" (eingerichtet in 1840) angebracht. Sie wurde schließlich von einem Forscher gekauft, der sie weiterhin läuten ließ (die Universität Oxford deutet darauf hin, dass es Beweise dafür gibt, dass sie tatsächlich bereits im Jahre 1825 aufgestellt worden sein könnte). Das Guinness-Buch der Rekorde hat jedenfalls die Batterie als "die haltbarste Batterie der Welt" bezeichnet.

Man könnte annehmen, es wäre ziemlich nervend, wenn eine Glocke 175 Jahre lang ununterbrochen läutet - aber die in der Batterie verbleibende Spannung ist so niedrig, dass das menschliche Ohr das Läuten gar nicht hören kann. Stattdessen pendelt der Klöppel ständig zwischen der Glocke hin und her. An diesem Punkt ist das Experiment eher ein Kuriosum – glaubt man der Universität, so zieht die Batterie jedes Mal, wenn sie zwischen den Seiten der Glocke hin- und herpendelt, 1 Nano-Ampère. Dies stellt eine äußerst geringe Strommenge dar.

Quelle: Wikipedia

Wo kann man die älteste Batterie der Welt finden?

Heute kann die älteste Batterie der Welt bzw. die Oxford Bell in der gleichnamigen Universität bewundert werden. Selbst aus fernen Ländern kommen Touristen nach England, um die Batterie zu bestaunen.

Und so läutet und läutet die Klingel seit 180 Jahren – und niemand weiß so genau, wann die Batterie aufhören wird, Strom zu liefern. Es gibt die These, dass sich der Klöppel mit größerer Wahrscheinlichkeit abnutzt als die elektrochemische Energie. An diesem Punkt könnte man eventuell erfahren, was die Klingel angetrieben hat.

Aber so lange liefert die Batterie weiter fleißig Strom...

Homepage "The University of Oxford Department of Physics"

(Quelle: https://www.bhkw-infozentrum.de/bhkw-news/47713_Aelteste-Batterie-der-Welt-liefert-seit-180-Jahren-Strom.html - Abruf: 08.01.2021)

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